Zahnärztliche Behandlung von HIV-positiven Patient*innen

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Dank wirksamer Therapien haben Menschen mit HIV heute eine fast normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. In der Gesellschaft und im medizinischen Sektor ist dieses Wissen allerdings noch nicht ausreichend angekommen.

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Aids-/STI-Prävention des Ministerium für Soziales und Integration und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wurde eine Broschüre zum Thema „Zahnärztliche Behandlung von HIV-positiven Patient*innen“ entwickelt, um das Wissen um HIV-positive und an Aids erkrankte Patient*innen in der Zahnarztpraxis zu stärken und somit Diskriminierung vorzubeugen. 

Kernbotschaft der Broschüre ist, dass HIV-positive Patient*innen bei der Behandlung in der Zahnarztpraxis keiner zusätzlichen Hygienemaßnahmen bedürfen. Das Hygienemanagement einer Zahnarztpraxis muss vorsehen, alle Patient*innen in gleicher Weise zu behandeln.

Die Broschüre nimmt hierauf Bezug und beinhaltet darüber hinaus auch Beiträge zu einer Umfrage bei Zahnärzt*innen und Betroffenen sowie praktische Tipps zur Vermeidung von Diskriminierung in der Zahnarztpraxis.

 Zu finden ist das Dokument unter folgendem Link:

https://www.gesundheitsdialog-bw.de/fileadmin/media/Das_Zahnaerzte-HIV-Projekt_Baden-Wuerttemberg.pdf 

 Publikationsseite:  https://www.gesundheitsdialog-bw.de/index.php?id=48

 

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